Leistung · KI-SEO und GEO

KI-SEO und GEO: in der KI-Antwort genannt werden

KI-SEO, auch GEO genannt, heißt: Deine Firma soll in Googles Übersicht mit KI, im KI-Modus, in ChatGPT und Perplexity als Quelle oder Empfehlung auftauchen. Ich sage dir ehrlich, was dafür wirkt, was messbar ist und was nicht.

Was KI-SEO und GEO bedeuten

GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist die Arbeit daran, dass KI-Systeme deine Firma kennen, richtig einordnen und in ihren Antworten nennen. KI-SEO meint dasselbe, nur auf Deutsch gedacht. Was hinter dem Begriff steckt, erklärt der Ratgeber Was ist GEO?.

Für Firmen in Deutschland ist das längst Alltag. Googles Übersicht mit KI läuft hier seit dem 26.03.2025, der KI-Modus startete am 08.10.2025 und wurde schrittweise ausgerollt. Wie die Übersicht funktioniert und was sie für Klicks bedeutet, steht im Ratgeber zur Übersicht mit KI.

Was Google selbst zu KI-SEO sagt

Google hat 2026 einen eigenen Leitfaden zu seinen KI-Funktionen veröffentlicht. Die Kernaussage: Optimierung für generative KI-Suche ist „still SEO“ (Google Search Central). Google schreibt dort auch:

  • Du brauchst keine neuen maschinenlesbaren Dateien und keine llms.txt, um in der Google-Suche zu erscheinen.
  • Es gibt kein besonderes Schema-Markup für KI-Funktionen.
  • Inhalte müssen nicht in kleine Häppchen zerlegt werden.

Deshalb verkaufe ich dir keinen Trick, sondern gutes SEO mit einem Blick dafür, was KI-Systeme brauchen. Warum eine llms.txt für Google nichts bringt, erklärt der Ratgeber zur llms.txt.

ChatGPT und Perplexity arbeiten mit eigenen Systemen. Für ChatGPT gibt es eine klare Regel von OpenAI: Seiten, die den Bot OAI-SearchBot aussperren, erscheinen nicht in den Suchantworten von ChatGPT (OpenAI). Wie du in ChatGPT sichtbarer wirst, zeigt der Ratgeber Sichtbar in ChatGPT.

Für wen KI-SEO passt

  • Du hast gute Grundlagen bei Google und willst wissen, wie du in KI-Antworten dastehst.
  • Kunden erzählen dir, dass sie ChatGPT nach einem Betrieb wie deinem gefragt haben.
  • Eine KI nennt falsche Angaben über deine Firma, etwa alte Öffnungszeiten oder Leistungen, die du nicht anbietest.

Wenn deine Seite bei Google noch kaum gefunden wird, fang mit den Grundlagen an. KI-SEO baut darauf auf.

So gehe ich vor

  1. Stichprobe als Ausgangslage: Ich lege mit dir eine feste Liste von Fragen fest, die deine Kunden stellen würden. Zum Beispiel: „Wer macht Badsanierung im Landkreis Ludwigsburg?“ Die stelle ich in ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Modus und halte fest, wer genannt wird.
  2. Zugang prüfen: Ich schaue, ob Suchmaschinen und KI-Bots deine Seite abrufen dürfen und ob sie im Google-Index ist. Manchmal sperrt ein Sicherheits-Plugin oder eine Firewall Bots aus, ohne dass jemand es merkt.
  3. Klare Fakten über deine Firma: Wer du bist, was du machst, wo du arbeitest. Diese Angaben sollen auf deiner Website, im Google-Profil und in Verzeichnissen gleich lauten. Wo es für normale Suchergebnisse sinnvoll ist, ergänze ich strukturierte Daten, mehr dazu im Ratgeber zu Schema-Markup.
  4. Inhalte, die Fragen beantworten: Ablauf, Einzugsgebiet, typische Fragen, klare Aussagen. Ein KI-System kann nur zitieren, was irgendwo konkret steht.
  5. Profil und Bewertungen: Echte Bewertungen und ein gepflegtes Google-Profil sind Signale, die auch KI-Antworten nutzen können.
  6. Wiederholen und vergleichen: Nach einigen Wochen stelle ich dieselben Fragen noch einmal. Dazu kommt der Bericht zu generativen KI-Funktionen in der Search Console.

Was messbar ist und was nicht

Die Search Console hat einen eigenen Bericht für Googles KI-Funktionen. Er zeigt, wie oft Links zu deiner Seite in der Übersicht mit KI und im KI-Modus angezeigt wurden (Search Console-Hilfe). Er erscheint aber nur, wenn deine Seite dort genug Impressionen hat. Bei kleinen Firmen ist das nicht immer der Fall.

Für ChatGPT und Perplexity gibt es so etwas nicht. Die Antworten ändern sich je nach Frage, Zeitpunkt und Person. Meine Prompt-Liste ist deshalb eine Stichprobe. Sie zeigt eine Richtung, kein exaktes Ranking.

Was KI-SEO nicht ist

  • Kein Versprechen auf Platz 1 in ChatGPT. Einen festen Platz gibt es dort nicht.
  • Kein Ersatz für SEO. Laut Google ist es SEO.
  • Keine Wunderdatei. Weder eine llms.txt noch ein spezielles Markup schaltet dich in KI-Antworten frei.
  • Kein Linkaufbau. Das biete ich nicht an.

Typische Fehler

  • In der robots.txt werden alle KI-Bots pauschal gesperrt, auch der für die ChatGPT-Suche.
  • Name, Adresse und Leistungen stehen auf jeder Plattform anders.
  • Die Website enthält nur Werbesprache und keine Fakten, die eine KI zitieren könnte.
  • Ein Tool verspricht ein „KI-Ranking“ und wird als exakte Messung verstanden.

Preis auf Anfrage

Der Aufwand hängt davon ab, wie gut deine Grundlagen schon sind und wie viele Fragen in die Stichprobe kommen. Du bekommst nach einem kurzen Gespräch ein festes Angebot.

Häufige Fragen

Brauche ich für KI-SEO eine eigene Version meiner Website?

Nein. Google schreibt ausdrücklich, dass du keine neuen maschinenlesbaren Dateien, KI-Textdateien oder besonderes Markup brauchst, um in der Google-Suche zu erscheinen. KI-SEO arbeitet mit deiner normalen Website.

Soll ich GPTBot in meiner robots.txt sperren?

Das ist deine Entscheidung, sie hat aber eine Folge, die viele nicht kennen. GPTBot sammelt laut OpenAI Inhalte, die fürs Training verwendet werden könnten. Für die Suche in ChatGPT ist ein anderer Bot zuständig, OAI-SearchBot. Wer den sperrt, erscheint laut OpenAI nicht in ChatGPT-Suchantworten.

Wie zeigst du mir, ob sich etwas getan hat?

Mit zwei Dingen: einem Protokoll fester Fragen, die ich regelmäßig in ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Modus stelle, und mit dem Bericht zu generativen KI-Funktionen in der Search Console, sofern Google ihn für deine Seite anzeigt. Beides zeigt Tendenzen, keine exakten Plätze.

Hilft eine llms.txt-Datei?

Für die Google-Suche nicht, das sagt Google selbst. Eine llms.txt schadet nicht, ich würde aber keine Zeit hineinstecken, bevor die Grundlagen stehen. Mehr dazu im Ratgeber zur llms.txt.

Wie heißt SEO für KI-Suchen?

Dafür gibt es viele Namen: GEO (Generative Engine Optimization), AEO, LLMO oder einfach KI-SEO. Gemeint ist immer, in KI-Antworten als Quelle genannt zu werden. Google selbst sagt, dass Optimierung für seine KI-Suche weiterhin normales SEO ist.

Quellen

  1. Google Search Central: Optimizing your website for generative AI features on Google Search (Stand 2026-10-29)
  2. Search Console-Hilfe: Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen (Google Suche) (Stand 2026-10-29)
  3. OpenAI: Overview of OpenAI Crawlers (Stand 2026-10-29)