SEO für Handwerker: gefunden werden, wenn es brennt
SEO für Handwerker heißt vor allem: dein Betrieb taucht auf, wenn jemand in deiner Gegend nach deiner Leistung sucht. Dazu gehören ein gepflegtes Google-Profil, eine Seite pro Leistung und eine schnelle Website. Webdesign für Handwerker ist bei mir deshalb kein Hochglanzprojekt, sondern ein Werkzeug für Anfragen.
Ich arbeite komplett remote. Für dich heißt das: kein Termin im Büro, sondern kurze Gespräche per Telefon oder Video, wenn es dir passt. Auch abends nach der Baustelle.
Wie Kunden Handwerker suchen
Die meisten Suchen nach Handwerkern sind dringend oder haben ein konkretes Projekt im Kopf. Typische Suchanfragen sehen zum Beispiel so aus:
- „Elektriker Bietigheim-Bissingen“
- „Rohrreinigung Notdienst in der Nähe“
- „Heizung ausgefallen was tun“
- „Badsanierung Kosten“
- „Dachdecker für Sturmschaden“
Das sind Beispiele, keine gemessenen Suchanfragen. Sie zeigen aber das Muster: Leistung plus Ort, ein Notfall oder eine Frage zu Kosten und Ablauf. Für alle drei Fälle braucht deine Website eine passende Antwort.
Besonderheiten im Handwerk
- Einzugsgebiet statt Ladenlokal. Du fährst zum Kunden, der Kunde kommt nicht zu dir. Das muss im Google-Profil richtig eingetragen sein.
- Mehrere Gewerke. Ein Betrieb für Sanitär, Heizung und Klima hat drei sehr verschiedene Kundengruppen.
- Notdienst. Wenn du einen anbietest, gehört er auf eine eigene Seite und ins Google-Profil, mit den Zeiten, zu denen du wirklich erreichbar bist.
- Wenig Zeit. Du hast keine Zeit für lange Abstimmungen. Deshalb frage ich gezielt und mache den Rest.
So baue ich die Website auf
- Startseite: Was du machst, wo, und wie man dich erreicht. Telefonnummer oben, auf dem Handy mit einem Tipp anrufbar.
- Eine Seite pro Leistung: Badsanierung, Heizungstausch, Wartung, Notdienst. Jede Seite beantwortet die typischen Fragen: Wie lange dauert es ungefähr, was passiert vor Ort, was muss der Kunde vorbereiten.
- Arbeiten mit Fotos: echte Bilder deiner Projekte statt Stockfotos.
- Über uns oder über den Betrieb: Wer kommt da ins Haus? Meister, Team, Fahrzeuge.
- Kontakt: kurzes Formular, Telefon, Einzugsgebiet.
Wie ich neue Seiten von Anfang an für Google plane, steht bei Webdesign mit SEO.
Das Google-Profil für Handwerksbetriebe
Für viele Kunden ist das Google-Unternehmensprofil der erste Kontakt mit deinem Betrieb, noch vor der Website. Zwei Regeln von Google sind dabei wichtig. Erstens: Der Name im Profil soll dem echten Firmennamen entsprechen, ohne zusätzliche Suchbegriffe oder Orte. Zweitens: Wenn du keine Kunden an deiner Adresse empfängst, soll die Adresse ausgeblendet und stattdessen das Einzugsgebiet angegeben werden. Google nennt als Beispiel ausdrücklich einen Klempner, der von zu Hause arbeitet (Google Unternehmensprofil-Hilfe).
Dazu kommen die richtigen Kategorien, Leistungen, Öffnungszeiten und regelmäßig neue Fotos. Wie ich das angehe, steht bei Local SEO.
Bewertungen: fragen ja, belohnen nein
Bewertungen sind für Handwerker oft der Grund, warum jemand anruft. Du darfst Kunden um eine ehrliche Bewertung bitten, am besten direkt nach einem gelungenen Auftrag. Google verbietet aber Bewertungen gegen Anreize wie Rabatte oder Geschenke. Unzulässig ist laut Google auch, Kunden gezielt nur um positive Bewertungen zu bitten (Google-Richtlinien für Maps-Inhalte).
Praktisch hilft ein kurzer Link oder QR-Code auf der Rechnung. Mehr Tipps stehen im Ratgeber Google-Bewertungen.
So läuft die Zusammenarbeit
- Kurzes Gespräch per Telefon oder Video. Du erzählst mir, was du am liebsten machst und wo deine Kunden sitzen. Ich schaue mir vorher deine Website und dein Google-Profil an.
- Einschätzung. Du bekommst eine ehrliche Liste: Was fehlt, was zuerst dran ist, was du selbst machen kannst.
- Umsetzung. Ich arbeite an Website und Profil. Von dir brauche ich vor allem Fotos deiner Arbeiten und kurze Antworten auf meine Fragen.
- Kontrolle. Ich schaue in die Search Console und ins Google-Profil, ob die Änderungen wirken, und sage dir, was ich sehe.
Ein Büro vor Ort habe ich nicht, und ich komme auch nicht für Termine vorbei. Für Handwerksbetriebe zwischen zwei Baustellen ist das meist ein Vorteil: Es kostet keine Anfahrt und passt in kurze Lücken im Tag.
Fachkräfte über die Website finden
Viele Betriebe suchen nicht nur Kunden, sondern auch Gesellen und Azubis. Eine eigene Karriereseite mit echten Fotos aus dem Betrieb, klaren Angaben zu Arbeitszeiten und einem einfachen Bewerbungsweg hilft dabei. Wer dich bei Google findet, schaut sich auch an, wie es bei dir aussieht.
Typische Fehler bei Handwerker-Websites
- Nur eine Leistungsseite mit einer langen Liste. Google weiß dann nicht, wofür die Seite stehen soll.
- Telefonnummer nur im Impressum. Wer einen Notfall hat, sucht nicht lange.
- Adresse im Profil, obwohl dort niemand Kunden empfängt. Das widerspricht den Google-Richtlinien.
- Stockfotos von lächelnden Handwerkern. Echte Fotos, auch vom Handy, wirken glaubwürdiger.
- Langsame Seite auf dem Handy. Große Bilder und Slider bremsen genau dort, wo Notfall-Suchen passieren.
- Keine Antwort auf Kostenfragen. Auch ohne feste Preise kannst du erklären, wovon die Kosten abhängen.
Häufige Fragen
Soll ich für jeden Ort in meinem Einzugsgebiet eine eigene Seite anlegen?
Nur, wenn du für den Ort wirklich etwas Eigenes zu sagen hast, etwa Projekte, Anfahrt oder besondere Leistungen dort. Zwanzig fast gleiche Seiten, in denen nur der Ortsname wechselt, bringen wenig und wirken unseriös. Wichtiger sind gute Leistungsseiten und ein Google-Profil mit sauber eingetragenem Einzugsgebiet.
Darf ich Fotos von Kundenbaustellen auf meiner Website zeigen?
Fotos echter Arbeiten sind für Handwerker das stärkste Argument. Frag deine Kunden vorher, ob du die Bilder verwenden darfst, und zeig keine Hausnummern, Gesichter oder Autokennzeichen ohne Erlaubnis. Bei rechtlichen Detailfragen wende dich an deine Handwerkskammer oder einen Anwalt.
Lohnt sich SEO, wenn ich ohnehin genug Aufträge habe?
Dann geht es weniger um mehr Anfragen, sondern um bessere. Mit eigenen Seiten für die Leistungen, die du am liebsten machst, kommen eher die passenden Aufträge. Eine gute Website hilft außerdem bei der Suche nach Fachkräften und Azubis.
Brauche ich als Handwerker eine Website, wenn ich ein Google-Profil habe?
Ein gepflegtes Google-Profil bringt auch allein Anrufe. Platz für Details hat es aber wenig: welche Leistungen genau, wie ein Auftrag abläuft, Fotos, Infos für Bewerber. Die Website beantwortet diese Fragen, und das Profil verlinkt auf sie. Am besten arbeiten beide zusammen.
Was gehört auf eine Handwerker-Website?
Eine Startseite, die sofort sagt, was du machst und wo, mit Telefonnummer oben. Dazu eine Seite pro Leistung, echte Fotos deiner Arbeiten, eine Seite über den Betrieb und ein kurzes Kontaktformular mit Einzugsgebiet. Wie ich das plane, steht bei Webdesign mit SEO.